Enger zusammen rücken

So viele Tiere haben es schlecht
Mit diesem Beitrag schreibe ich über ein Thema, was mir sehr am Herzen liegt.

Wir wissen alle, es gibt so viele Tiere bei uns in Deutschland, die kein Zuhause haben oder denen es schlecht geht. Aber auch, oder vor allem auch, außerhalb von Deutschland. Ich möchte gar nicht darauf eingehen, was schlimmer ist. Sondern viel mehr darauf aufmerksam machen, dass wenn wir alle etwas enger zusammen rücken, es viele vielleicht besser hätten. Das lässt sich übrigens auf alles im Leben übertragen.

Wir haben nur diese eine Erde
Ich sehe, zumindest versuche ich es, die Welt als Ganzes. Jeder von uns ist ein Teil dieser und es hilft niemandem, wenn wir nichts selbst ändern und nur mit dem Finger auf andere zeigen. Das beste ist, Vorbild sein und die Veränderung die man in der Welt sehen möchte, selbst vor zu leben. Natürlich ist keiner perfekt, jeder macht Fehler, ich genau so wie andere. Doch aus Fehlern kann man lernen und sich daraus weiter entwickeln.

Egal woher
Es gibt Menschen die grundsätzlich denken „so lange unsere Tierheime voll sind, brauchen wir keine Tiere aus dem Ausland aufnehmen!“. Mein Denken dagegen ist, zum einen, wenn ich raus gehe, sehe ich keine Grenzen auf der Erde eingezeichnet, vereinfacht gesagt. Alles gehört zusammen, egal wo Elend ist, wenn ich helfen möchte und helfen kann, dann tue ich es. Zum anderen, kann man sagen, dass es unsere Tiere im Tierheim grundsätzlich besser haben, als wie viele Tiere im Ausland. Zum Beispiel die Hunde im Ausland die in sogenannten Tötungssheltern sitzen haben eine Frist von Wochen, Tagen oder nur ein paar Stunden bis sie letztendlich getötet werden. Oder sie werden sofort getötet. Das sind keine Einzelfälle, sondern es passiert tagtäglich massenweise.

Nur Tiere aufnehmen, wenn man das perfekte Heim bieten kann?
Dann gibt es noch viele Menschen, die gerne ein Tier aus dem Tierschutz aufnehmen würden und könnten, doch es aus bestimmten Gründen nicht tun. Weil zum Beispiel der Hund so und so lange alleine bleiben müsste, kein Garten vorhanden ist oder irgendein anderer, banaler Grund. Banal deshalb, weil viele Tiere ihr Leben lassen müssen und dankbar für ein noch so kleines Plätzchen wären.

Es ist doch viel wichtiger, dass es Menschen gibt, die ein Tier aufnehmen wollen, das Tier lieben und alles für ihr Tier tun würden. Genau solche Menschen sind schwer zu finden und dann klappt es nicht, weil zum Beispiel der Hund statt nur drei Stunden allein, sieben Stunden allein bleiben müsste. Jedes Tier kostet Geld, daher muss im Normalfall jeder der ein Tier hat auch Geld verdienen. Lebt man alleine ist in der Zeit das Tier alleine. Auf Social Media Plattformen führt das Thema zu endlosen Diskussionen, ich möchte in meinem Beitrag auch gar nicht tiefer eintauchen. Ich möchte nur versuchen, dir meine Einstellung zum Thema zu vermitteln.

Nicht perfekt aber liebevoll
Muss das Tier länger alleine bleiben als wie irgendjemand es vorschreibt. Oder hat es weniger Platz als irgendeine Regel es besagt. Oder irgend ein anderes Beispiel, wodurch das neue Zuhause nicht ganz perfekt wäre in den Augen mancher Menschen. Dafür aber wird das Tier geliebt, es wird umsorgt, es hat ein Zuhause, Futter, Bettchen und seine eigene Familie mit der es leben darf. Was spricht dann noch gegen die Aufnahme eines Tieres was sonst jeden Moment getötet wird? Wenn mehr Menschen so denken würden, dann fänden sicher noch viel mehr Tiere ein schönes, liebevolles Zuhause.


Feedback
Vielleicht konntest du aus diesem Beitrag etwas mitnehmen oder du hast zu dem Thema selbst Erfahrungen gesammelt. Ich würde mich freuen wenn du mir davon berichtest. Ansonsten wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag!


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